Australien – wie kam es dazu?

Endlich ist es soweit und meine erste Post Reihe geht los. Sie handelt über Australien! Die nächsten Wochen werde ich immer wieder Reiseberichte aus meiner 6 Monatigen Australien Reise schreiben und euch zum Lesen hochladen.

Davor möchte ich euch aber noch ein wenig erzählen, wie es überhaupt zu Australien kam und wie wir diese Reise geplant haben.

Viele werden sich vielleicht fragen, warum wir uns Australien ausgesucht haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich darauf so genau keine Antwort mehr weiß, denn irgendwie hat es sich mit der Zeit alles einfach ergeben. Aber nun mal von Beginn an.

Alles fing vor fast 2 Jahren an, als mein Freund und ich gerade erst zusammen gekommen sind. Uns war Beiden ziemlich schnell klar, dass wir nach unserem Abitur nicht direkt in eine Ausbildung oder ein Studium starten wollen. Also beschlossen wir ein wenig die Welt zu bereisen. Daher stellte sich die Frage: Wohin wollen wir denn überhaupt reisen? Eines war uns klar, wir wollten weit weg. Also beschlossen wir nach Australien zu gehen. Damit rutschte das Thema dann auch erstmal, bis zum Februar 2016, in den Hintergrund. Dort fingen wir dann nämlich langsam mit der Planung an. Naja, wir buchten unseren Hinflug nach Cairns. Ein paar Wochen später kümmerten wir uns dann um unser Visum. Dann wurde es erstmal wieder still um Australien, denn wir konzentrierten uns auf unser Abitur. Im Sommer 2016 fingen wir dann so langsam ein wenig mehr mit der Planung an. Wir kauften uns einen Backpack und noch ein paar Kleinigkeiten, die wir noch für Australien brauchten.

Geplant haben wir allerdings nicht so sonderlich viel. Wir haben von vielen gehört, die vor ihrer Reise alles ganz genau geplant haben. Natürlich wussten wir auch, was wir unbedingt sehen wollten, aber jetzt schon alles ganz genau durchplanen, wenn wir noch nicht einmal in dem Land sind? Nein, das waren wir nicht. Wir haben Bücher geschenkt bekommen, in die wir natürlich auch einen Blick hinein geworfen haben, aber so richtig durchgelesen haben wir sie erst in Australien.

Ein paar Tage vor dem Abflug fing die Aufregung langsam an zu steigen. Zum Glück hatte ich meine Mama, die sich natürlich wie jede Mama jede Menge Sorgen gemacht hat und einiges an Informationen herausgesucht hat. Sie hatte Bücher mit Stickinotes versehen und Informationen aus dem Internet herausgesucht. Somit konnte ich diese nochmal ein wenig durchlesen, um die erste Aufregung wieder herunter schrauben.

Dann ging es ans Packen. Doch was sollte ich überhaupt mitnehmen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Packen der Horror für mich war. Normalerweise, wenn ich in den Urlaub fahre, nehme ich immer dreimal so viele Klamotten mit, wie ich eigentlich bräuchte. Aber in den Backack passte ja nicht so viel herein, also musste ich mir was Anderes überlegen. Für mich war es total schwer, die richtigen Klamotten zu finden, denn es mussten ja Kleidungsstücke sein, die ich eventuell am Ende der Reise auch wegschmeißen könnte. Ich liebe meine Klamotten allerdings aber alle so sehr, dass ich mich nur sehr schwer von ihnen trennen kann. Am Ende habe ich mich dann größtenteils für H&M Basic Shirts entschieden, denn diese kann man ja so gut wie immer nachkaufen. Nachdem ich dann auch alle anderen Sachen zusammengepackt hatte, musste ich jetzt nur noch alles in meinen Backpack bekommen. Um ehrlich zu sein, bin ich so ein Mensch, der vor dem Urlaub immer erst am letzten Tag anfängt zupacken, somit auch dieses Mal. Der Verzweiflung nahe würde ich mal sagen. Ich glaube ich habe meinen Backpack 5 mal ein und wieder ausgepackt bis endlich alles irgendwie hinein gepasst hat. Dann ging der letzte Abend in Deutschland für mich los. Es war ein total komisches Gefühl. Das letzte Mal im eigenen Bett zu schlafen, das letzte Mal ein leckeres Essen von Mama, das letzte Mal im eigenen Bad duschen. Es hört sich alles schon ein wenig komisch an, denn man kommt ja wieder, aber es ist ja auch irgendwie ein Abschied für eine lange Zeit.

Am Morgen des Abflugs aufgestanden, hatte ich ein mulmiges Gefühl. Die Aufregung wurde immer größer und das Abenteuer kam immer näher. Die letzten Sachen wurden eingepackt und ich war wirklich froh, als zwei meiner besten Freundinnen vor der Tür standen und mich zum Flughafen begleiteten. Außerdem kamen noch meine Eltern und meine Oma mit. Dann ging es los zum Flughafen, wo wir uns mit meinem Freund, seiner Familie und seinen besten Freunden trafen. Die Aufregung stieg immer mehr und gegen 14 Uhr war es dann wieder so weit, wir mussten Abschied nehmen. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, dass ich keine Träne vergießen möchte, doch daran scheiterte ich natürlich. Es fiel mir total schwer Abschied zu nehmen, aber ich freute mich auch schon auf das, was jetzt kommen wird. Als wir dann durch die Sicherheitskontrolle waren, wandelte sich der Abschiedsschmerz in Vorfreude um und das Abenteuer konnte beginnen.

Ich kann es noch gar nicht glauben. Vor 180 Tagen begann unser Abenteuer Australien und jetzt sind wir schon am Ende angekommen.

Die nächsten Wochen werde ich euch immer wieder Reiseberichte über unsere Reise hochladen. Also seit gespannt!

Bis dahin könnt ihr mir gerne auf Instagram folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben!

Eure Mareike

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